43 % aller Websites weltweit laufen auf WordPress. Wenn jemand eine neue Website bestellt, lautet die erste Frage fast immer: „Machen wir das mit WordPress?“ Und die meisten Agenturen antworten automatisch mit Ja – weil sie nichts anderes kennen, weil es schnell geht, oder weil WordPress einfach als Standard gilt.

Wir bei webseita. antworten anders. Wir bauen die meisten unserer Kundenprojekte nicht mit WordPress, sondern mit Onepage.io. Diese Entscheidung treffen wir bewusst – und in diesem Artikel erkläre ich offen, warum.

Das ist kein Anti-WordPress-Rant. WordPress ist ein gutes System – für die richtigen Projekte. Aber für lokale KMU, Handwerker und Dienstleister, die eine schnelle, sichere und wartungsarme Website brauchen, ist es in den meisten Fällen schlicht das falsche Werkzeug.

43 %
aller Websites weltweit laufen auf WordPress (2026)
90 %
aller gehackten CMS-Websites sind WordPress-Installationen
2,5×
langsamer lädt eine durchschnittliche WordPress-Site vs. statische Websites

Warum alle WordPress nutzen – und was dahintersteckt

WordPress hat eine faszinierende Geschichte: 2003 als einfaches Blog-System gestartet, ist es heute das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Die Gründe für diese Dominanz sind nachvollziehbar: Es ist kostenlos, es gibt tausende Themes und Plugins, und fast jede Webdesign-Agentur kennt es in- und auswendig.

Das Problem ist nicht, dass WordPress schlecht ist. Das Problem ist, dass WordPress in den letzten 20 Jahren so groß geworden ist, dass es heute ein Werkzeug für fast jeden Anwendungsfall sein soll – und dabei für viele Anwendungsfälle zu komplex, zu schwerfallig und zu wartungsintensiv geworden ist.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren jeden Tag 3 km zur Arbeit. WordPress ist der Lkw mit 18 Gängen, der prinzipiell alles transportieren kann – aber für Ihren täglichen Weg schlicht nicht das richtige Fahrzeug ist.

Die 5 ehrlichen Probleme mit WordPress

Diese Punkte sind keine Meinung – sie sind die tägliche Realität von Webdesignern und Unternehmen, die WordPress nutzen:

  • 01
    Sicherheit: WordPress ist das meistgehackte CMS weltweit Weil WordPress so verbreitet ist, ist es auch das attraktivste Angriffsziel. Veraltete Plugins und unsichere Themes öffnen Hackern Tür und Tor. Laut Sucuri stammen über 90 % aller infizierten CMS-Websites von WordPress. Regelmäßige Updates sind Pflicht – nicht optional.
  • 02
    Wartung: Jeden Monat Updates, Backups, Konflikte Ein durchschnittliches WordPress-Projekt hat 15–25 Plugins. Nach einem Update können Plugins miteinander in Konflikt geraten, das Layout brechen oder Funktionen versagen. Wer das nicht selbst macht, zahlt für einen Wartungsvertrag – meist 50–150 €/Monat.
  • 03
    Performance: Datenbankabfragen bremsen jede Seite aus WordPress ist ein dynamisches CMS: Bei jedem Seitenaufruf wird PHP ausgeführt, die Datenbank abgefragt und die Seite zusammengebaut. Ohne teures Premium-Hosting und Caching-Plugins bleibt die Ladezeit weit hinter statischen Websites zurück – und Ladezeit ist direkter Rankingfaktor bei Google.
  • 04
    Komplexität: Ein System für alles ist optimal für nichts WordPress kann Blogs, Shops, Mitgliederportale und mehr. Diese Flexibilität hat ihren Preis: Der Admin-Bereich ist komplex, die Lernkurve für Kunden ist steil, und die Konfigurationstiefe führt dazu, dass einfache Änderungen schnell kompliziert werden.
  • 05
    Laufende Kosten: Der echte Preis von „kostenlos“ WordPress selbst kostet nichts. Aber: Premium-Hosting (15–30 €/Monat), Premium-Plugins (100–300 €/Jahr), Sicherheits-Plugin, Backup-Plugin und Wartung ergeben schnell 800–2.500 € jährliche Nebenkosten – oft versteckt, selten kommuniziert.

„WordPress ist wie ein Schweizer Taschenmesser – gut für alles, optimal für wenig. Für Unternehmer, die eine schnelle, sichere Website brauchen, ist es meistens überdimensioniert.“

— Chris Hildebrand, webseita.

Was ist Onepage.io?

Definition
Onepage.io – modernes Website-Builder-System

Onepage.io ist ein modernes Website-Baukastensystem, das speziell für performante, wartungsarme Unternehmenswebsites entwickelt wurde. Im Gegensatz zu WordPress basiert Onepage.io auf einem visuellen Editor, der sauberen, schlanken Code ohne Plugin-Overhead erzeugt. Das Ergebnis: Websites, die schneller laden, weniger Angriffssfläche bieten und kaum Wartung benötigen – bei gleichzeitig professionellem Erscheinungsbild.

Onepage.io wurde mit einem anderen Ansatz entwickelt als WordPress: Statt maximaler Erweiterbarkeit steht maximale Einfachheit im Vordergrund. Das System erzeugt optimierten, schlanken Code – keine unnötigen Datenbankabfragen, keine Plugin-Abhängigkeiten, keine aufgeblähten PHP-Prozesse.

Der Editor ist intuitiv und visuell: Was Sie sehen, ist das, was Ihre Besucher sehen. Texte, Bilder und Layouts können direkt im Browser geändert werden – ohne Programmierkenntnisse, ohne Backend-Labyrinth, ohne Angst, etwas kaputtzumachen.

Website-Editor auf Laptop – modernes Webdesign-Tool

Ein visueller Editor, der sauberen Code erzeugt – ohne Plugin-Overhead und ohne Wartungsaufwand.

WordPress vs. Onepage.io im direkten Vergleich

Ein ehrlicher Vergleich der beiden Systeme – ohne Schönreden auf beiden Seiten:

Kriterium WordPress Onepage.io
Ladezeit Mittel bis langsam – abhängig von Hosting, Caching und Plugins Schnell – optimierter, schlanker Code ohne Datenbankabfragen
Sicherheit Hohes Risiko – meistgehacktes CMS, ständige Update-Pflicht Gering – keine Datenbank, kein PHP, minimale Angriffssfläche
Wartungsaufwand Hoch – regelmäßige Updates, Backup-Verwaltung, Plugin-Konflikte Sehr gering – keine Plugins, automatische Plattform-Updates
Laufende Kosten 800–2.500 €/Jahr (Hosting, Plugins, Wartung) Klar kalkulierbar, deutlich geringer
Bedienung für Kunden Komplex – steile Lernkurve, umfangreicher Admin-Bereich Einfach – visueller Editor, keine Programmierkenntnisse nötig
SEO-Eignung Gut (mit Plugins wie Yoast) – aber Plugin-abhängig Sehr gut – saubere HTML-Struktur, schnelle Ladezeiten
Shop / E-Commerce Sehr gut – WooCommerce mit umfangreichen Funktionen Nicht der primäre Anwendungsfall
Ideal für Große Blogs, Online-Shops, komplexe Portale KMU, Handwerker, Freiberufler, lokale Dienstleister

Warum wir bei webseita. auf Onepage.io setzen

Unsere Kunden sind keine Fortune-500-Konzerne mit Redaktionsteams und IT-Abteilungen. Sie sind Handwerker aus Minden, Dienstleister aus Herford, Selbstständige aus Bad Oeynhausen. Sie brauchen eine Website, die läuft – ohne monatliche Wartung, ohne Sicherheitsangst, ohne Technikfrust.

Blitzschnell lädt
Unsere Onepage.io-Websites erreichen regelmäßig Lighthouse-Scores von 95–100. Besseres Ranking, weniger Abspünge.
Sicher und stabil
Keine Datenbank bedeutet keine Datenbankeinbrüche. Keine Plugins bedeutet keine Plugin-Sicherheitslücken.
Kaum Wartung nötig
Kein monatlicher Update-Marathon, keine Plugin-Konflikte. Die Website läuft einfach – zuverlässig, ohne Ihr Zutun.
Einfach zu bedienen
Wenn Kunden Texte selbst ändern möchten, können sie das intuitiv im visuellen Editor tun. Kein Backend-Labyrinth.
Kalkulierbare Kosten
Kein Plugin-Abo-Dschungel, kein teures Premium-Hosting. Die Kosten sind vorhersehbar und transparent.
Von Google gefunden
Schnelle Ladezeiten und saubere HTML-Struktur sind ideale Voraussetzungen für gutes SEO – ohne zusätzliche Plugins.

„Eine Website soll für Ihr Unternehmen arbeiten – nicht Sie für die Website. Deshalb bauen wir Websites, die von alleine laufen.“

— Chris Hildebrand, webseita.

Wann WordPress trotzdem die bessere Wahl ist

Ehrlichkeit gehört für uns zum Handwerk. Deshalb sagen wir auch klar, in welchen Fällen WordPress sinnvoll ist – und wir unsere Kunden an einen WordPress-Spezialisten verweisen:

  • Großer Blog mit mehreren Autoren: Wenn Sie ein Redaktionsteam haben, das regelmäßig Inhalte veröffentlicht, ist der WordPress-Workflow unschlagbar.
  • Umfangreicher Online-Shop: WooCommerce bietet für komplexe E-Commerce-Anforderungen mit vielen Produkten, Varianten und Zahlungsanbietern die beste Basis.
  • Sehr spezifische Drittanbieter-Integrationen: Wenn Sie ein spezielles ERP, CRM oder Buchungssystem tief integrieren müssen, gibt es für WordPress oft fertige Plugins.
  • Multilingual mit komplexem Sprachmanagement: WPML und Polylang sind ausgereifte Lösungen für mehrsprachige Großprojekte.
  • Website mit hunderten Unterseiten: Für sehr umfangreiche Projekte mit komplexer Navigationsstruktur bietet WordPress als vollwertiges CMS klare Vorteile.
Zwei Personen diskutieren Webdesign-Optionen – Entscheidungshilfe

Die richtige Systemwahl hängt vom Projekt ab – nicht von Gewohnheiten oder Agentur-Präferenzen.

Fazit: Das richtige Werkzeug für den richtigen Job

Webdesign ohne WordPress ist kein Rückschritt – es ist eine bewusste Entscheidung für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen. Onepage.io liefert genau das, was die meisten unserer Kunden brauchen: Schnelligkeit, Sicherheit, Einfachheit und kalkulierbare Kosten.

WordPress bleibt ein großartiges System für die richtigen Anwendungsfälle. Aber wir sind davon überzeugt, dass das beste CMS das ist, das am wenigsten Probleme bereitet – nicht das bekannteste.

Wenn Sie wissen möchten, welches System für Ihr Projekt sinnvoll ist, sprechen Sie uns an. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich – und wir beraten Sie ehrlich, auch wenn das bedeutet, dass wir Ihnen WordPress empfehlen.

Chris Hildebrand – Webdesigner aus Minden, Gründer von webseita.
Chris Hildebrand
Gründer webseita. · Webdesigner in Minden seit 15+ Jahren
Ich baue Webseiten für Unternehmen, die online sichtbar werden wollen – ohne Agentur-Overhead, ohne Fachchinesisch. Mehr als 52 Projekte, 5,0 Sterne bei Google, Festpreise ab 990 €.