43 % aller Websites weltweit laufen auf WordPress. Wenn jemand eine neue Website bestellt, lautet die erste Frage fast immer: „Machen wir das mit WordPress?“ Und die meisten Agenturen antworten automatisch mit Ja – weil sie nichts anderes kennen, weil es schnell geht, oder weil WordPress einfach als Standard gilt.
Wir bei webseita. antworten anders. Wir bauen die meisten unserer Kundenprojekte nicht mit WordPress, sondern mit Onepage.io. Diese Entscheidung treffen wir bewusst – und in diesem Artikel erkläre ich offen, warum.
Das ist kein Anti-WordPress-Rant. WordPress ist ein gutes System – für die richtigen Projekte. Aber für lokale KMU, Handwerker und Dienstleister, die eine schnelle, sichere und wartungsarme Website brauchen, ist es in den meisten Fällen schlicht das falsche Werkzeug.
Warum alle WordPress nutzen – und was dahintersteckt
WordPress hat eine faszinierende Geschichte: 2003 als einfaches Blog-System gestartet, ist es heute das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Die Gründe für diese Dominanz sind nachvollziehbar: Es ist kostenlos, es gibt tausende Themes und Plugins, und fast jede Webdesign-Agentur kennt es in- und auswendig.
Das Problem ist nicht, dass WordPress schlecht ist. Das Problem ist, dass WordPress in den letzten 20 Jahren so groß geworden ist, dass es heute ein Werkzeug für fast jeden Anwendungsfall sein soll – und dabei für viele Anwendungsfälle zu komplex, zu schwerfallig und zu wartungsintensiv geworden ist.
Stellen Sie sich vor, Sie fahren jeden Tag 3 km zur Arbeit. WordPress ist der Lkw mit 18 Gängen, der prinzipiell alles transportieren kann – aber für Ihren täglichen Weg schlicht nicht das richtige Fahrzeug ist.
Die 5 ehrlichen Probleme mit WordPress
Diese Punkte sind keine Meinung – sie sind die tägliche Realität von Webdesignern und Unternehmen, die WordPress nutzen:
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01Sicherheit: WordPress ist das meistgehackte CMS weltweit Weil WordPress so verbreitet ist, ist es auch das attraktivste Angriffsziel. Veraltete Plugins und unsichere Themes öffnen Hackern Tür und Tor. Laut Sucuri stammen über 90 % aller infizierten CMS-Websites von WordPress. Regelmäßige Updates sind Pflicht – nicht optional.
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02Wartung: Jeden Monat Updates, Backups, Konflikte Ein durchschnittliches WordPress-Projekt hat 15–25 Plugins. Nach einem Update können Plugins miteinander in Konflikt geraten, das Layout brechen oder Funktionen versagen. Wer das nicht selbst macht, zahlt für einen Wartungsvertrag – meist 50–150 €/Monat.
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03Performance: Datenbankabfragen bremsen jede Seite aus WordPress ist ein dynamisches CMS: Bei jedem Seitenaufruf wird PHP ausgeführt, die Datenbank abgefragt und die Seite zusammengebaut. Ohne teures Premium-Hosting und Caching-Plugins bleibt die Ladezeit weit hinter statischen Websites zurück – und Ladezeit ist direkter Rankingfaktor bei Google.
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04Komplexität: Ein System für alles ist optimal für nichts WordPress kann Blogs, Shops, Mitgliederportale und mehr. Diese Flexibilität hat ihren Preis: Der Admin-Bereich ist komplex, die Lernkurve für Kunden ist steil, und die Konfigurationstiefe führt dazu, dass einfache Änderungen schnell kompliziert werden.
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05Laufende Kosten: Der echte Preis von „kostenlos“ WordPress selbst kostet nichts. Aber: Premium-Hosting (15–30 €/Monat), Premium-Plugins (100–300 €/Jahr), Sicherheits-Plugin, Backup-Plugin und Wartung ergeben schnell 800–2.500 € jährliche Nebenkosten – oft versteckt, selten kommuniziert.
„WordPress ist wie ein Schweizer Taschenmesser – gut für alles, optimal für wenig. Für Unternehmer, die eine schnelle, sichere Website brauchen, ist es meistens überdimensioniert.“
— Chris Hildebrand, webseita.Was ist Onepage.io?
Onepage.io ist ein modernes Website-Baukastensystem, das speziell für performante, wartungsarme Unternehmenswebsites entwickelt wurde. Im Gegensatz zu WordPress basiert Onepage.io auf einem visuellen Editor, der sauberen, schlanken Code ohne Plugin-Overhead erzeugt. Das Ergebnis: Websites, die schneller laden, weniger Angriffssfläche bieten und kaum Wartung benötigen – bei gleichzeitig professionellem Erscheinungsbild.
Onepage.io wurde mit einem anderen Ansatz entwickelt als WordPress: Statt maximaler Erweiterbarkeit steht maximale Einfachheit im Vordergrund. Das System erzeugt optimierten, schlanken Code – keine unnötigen Datenbankabfragen, keine Plugin-Abhängigkeiten, keine aufgeblähten PHP-Prozesse.
Der Editor ist intuitiv und visuell: Was Sie sehen, ist das, was Ihre Besucher sehen. Texte, Bilder und Layouts können direkt im Browser geändert werden – ohne Programmierkenntnisse, ohne Backend-Labyrinth, ohne Angst, etwas kaputtzumachen.
Ein visueller Editor, der sauberen Code erzeugt – ohne Plugin-Overhead und ohne Wartungsaufwand.
WordPress vs. Onepage.io im direkten Vergleich
Ein ehrlicher Vergleich der beiden Systeme – ohne Schönreden auf beiden Seiten:
| Kriterium | WordPress | Onepage.io |
|---|---|---|
| Ladezeit | Mittel bis langsam – abhängig von Hosting, Caching und Plugins | Schnell – optimierter, schlanker Code ohne Datenbankabfragen |
| Sicherheit | Hohes Risiko – meistgehacktes CMS, ständige Update-Pflicht | Gering – keine Datenbank, kein PHP, minimale Angriffssfläche |
| Wartungsaufwand | Hoch – regelmäßige Updates, Backup-Verwaltung, Plugin-Konflikte | Sehr gering – keine Plugins, automatische Plattform-Updates |
| Laufende Kosten | 800–2.500 €/Jahr (Hosting, Plugins, Wartung) | Klar kalkulierbar, deutlich geringer |
| Bedienung für Kunden | Komplex – steile Lernkurve, umfangreicher Admin-Bereich | Einfach – visueller Editor, keine Programmierkenntnisse nötig |
| SEO-Eignung | Gut (mit Plugins wie Yoast) – aber Plugin-abhängig | Sehr gut – saubere HTML-Struktur, schnelle Ladezeiten |
| Shop / E-Commerce | Sehr gut – WooCommerce mit umfangreichen Funktionen | Nicht der primäre Anwendungsfall |
| Ideal für | Große Blogs, Online-Shops, komplexe Portale | KMU, Handwerker, Freiberufler, lokale Dienstleister |
Warum wir bei webseita. auf Onepage.io setzen
Unsere Kunden sind keine Fortune-500-Konzerne mit Redaktionsteams und IT-Abteilungen. Sie sind Handwerker aus Minden, Dienstleister aus Herford, Selbstständige aus Bad Oeynhausen. Sie brauchen eine Website, die läuft – ohne monatliche Wartung, ohne Sicherheitsangst, ohne Technikfrust.
„Eine Website soll für Ihr Unternehmen arbeiten – nicht Sie für die Website. Deshalb bauen wir Websites, die von alleine laufen.“
— Chris Hildebrand, webseita.Wann WordPress trotzdem die bessere Wahl ist
Ehrlichkeit gehört für uns zum Handwerk. Deshalb sagen wir auch klar, in welchen Fällen WordPress sinnvoll ist – und wir unsere Kunden an einen WordPress-Spezialisten verweisen:
- Großer Blog mit mehreren Autoren: Wenn Sie ein Redaktionsteam haben, das regelmäßig Inhalte veröffentlicht, ist der WordPress-Workflow unschlagbar.
- Umfangreicher Online-Shop: WooCommerce bietet für komplexe E-Commerce-Anforderungen mit vielen Produkten, Varianten und Zahlungsanbietern die beste Basis.
- Sehr spezifische Drittanbieter-Integrationen: Wenn Sie ein spezielles ERP, CRM oder Buchungssystem tief integrieren müssen, gibt es für WordPress oft fertige Plugins.
- Multilingual mit komplexem Sprachmanagement: WPML und Polylang sind ausgereifte Lösungen für mehrsprachige Großprojekte.
- Website mit hunderten Unterseiten: Für sehr umfangreiche Projekte mit komplexer Navigationsstruktur bietet WordPress als vollwertiges CMS klare Vorteile.
Die richtige Systemwahl hängt vom Projekt ab – nicht von Gewohnheiten oder Agentur-Präferenzen.
Fazit: Das richtige Werkzeug für den richtigen Job
Webdesign ohne WordPress ist kein Rückschritt – es ist eine bewusste Entscheidung für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen. Onepage.io liefert genau das, was die meisten unserer Kunden brauchen: Schnelligkeit, Sicherheit, Einfachheit und kalkulierbare Kosten.
WordPress bleibt ein großartiges System für die richtigen Anwendungsfälle. Aber wir sind davon überzeugt, dass das beste CMS das ist, das am wenigsten Probleme bereitet – nicht das bekannteste.
Wenn Sie wissen möchten, welches System für Ihr Projekt sinnvoll ist, sprechen Sie uns an. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich – und wir beraten Sie ehrlich, auch wenn das bedeutet, dass wir Ihnen WordPress empfehlen.